Das Spukhaus („Haunted Manor“ in der App) ist das Halloween-Rätsel, das in One Sudoku neben den Sudoku-Modi steht. Es ist schneller gelernt als Sudoku: keine Zahlen, nur Geister, und nur drei Regeln. Wenn du schon einmal ein Rätsel im Stil von Queens oder Star Battle gespielt hast, fühlst du dich nach einer Minute zu Hause.
Wie jedes Rätsel in der App lässt sich jedes Spukhaus allein mit Logik lösen. Raten musst du nie.
Die Regeln
Das Spukhaus ist ein quadratisches Gitter, aufgeteilt in farbige Räume. Versteck Geister so, dass:
- jede Etage (Zeile) genau einen Geist hat,
- jeder Flur (Spalte) genau einen Geist hat,
- jeder Raum (farbiger Bereich) genau einen Geist hat.
Und noch eine: Zwei Geister dürfen sich nie berühren, auch nicht diagonal. Jeder Geist braucht alle acht Felder um sich herum für sich allein.
Ein Gitter mit sechs Zeilen hat sechs Spalten und sechs Räume, du versteckst also insgesamt sechs Geister.
Die Gewohnheit, die fast alles löst: streichen
Jedes Mal, wenn du einen Geist setzt, fallen drei Gruppen von Feldern auf einmal weg:
- der Rest seiner Zeile,
- der Rest seiner Spalte,
- die acht Felder um ihn herum.
Markier sie. Im Spukhaus besteht die meiste Arbeit nicht darin, Geister zu finden, sondern Felder zu streichen, auf denen keiner sein kann. Hat eine Zeile, Spalte oder ein Raum nur noch ein offenes Feld, ist dort der Geist.
Fünf Ideen, die du kennen solltest
1. Kleine Räume zuerst
Ein Raum aus einem Feld ist ein geschenkter Geist. Ein Raum aus zwei oder drei Feldern ist fast genauso gut, weil er die Möglichkeiten schnell eingrenzt. Fang jedes Spukhaus bei den kleinsten Räumen an.
2. Ein Raum in einer Zeile beansprucht die Zeile
Liegen alle offenen Felder eines Raums in derselben Zeile, ist der Geist dieses Raums in dieser Zeile. Der Geist der Zeile steht also fest, und alle anderen Felder der Zeile außerhalb des Raums können gestrichen werden. Bei Spalten genauso.
3. Räume gegen Zeilen zählen
Die zweite Idee lässt sich erweitern. Sind zwei Räume beide auf dieselben zwei Zeilen beschränkt, gehören diese zwei Zeilen diesen zwei Räumen. Jedes Feld in diesen Zeilen, das zu einem anderen Raum gehört, kann gestrichen werden. Drei Räume in drei Zeilen funktionieren genauso.
Es geht auch umgekehrt: Lassen sich zwei Zeilen nur aus Feldern derselben zwei Räume füllen, liegen die Geister dieser Räume in diesen Zeilen, und der Rest der Räume kann weg.
4. Felder, die einen ganzen Raum berühren
Schau dir einen kleinen Raum an und frag dich: Gibt es ein Feld außerhalb, das jedes seiner offenen Felder berührt? Dann ließe ein Geist dort dem Raum keinen Platz mehr, also wird das Feld gestrichen. Ein Raum, der in ein 2×2-Quadrat passt, streicht auf diese Weise erstaunlich viele Nachbarn.
5. Im Kopf ausprobieren, nicht auf dem Brett
Hat eine Zeile nur noch zwei Felder, stell dir den Geist in einem davon vor und verfolge die Streichungen ein, zwei Züge weit. Bleibt dabei ein Raum ohne offenes Feld, gehört der Geist ins andere Feld. Das ist kein Raten, sondern Logik: Du hast bewiesen, dass eine Möglichkeit unmöglich ist.
Drei Größen
Das Spukhaus gibt es in drei Größen:
| Größe | Gitter | Geister |
|---|---|---|
| Cottage | 6×6 | 6 |
| Manor | 8×8 | 8 |
| Castle | 9×9 | 9 |
Größere Gitter bedeuten mehr Räume und längere Gedankenketten, aber die Ideen oben reichen für alle. Fang mit einem Cottage an, damit dir die Regeln in Fleisch und Blut übergehen.
Wenn du feststeckst
Kein Timer, keine Eile. Kommst du nicht weiter, zeigt dir ein Tipp den nächsten Schritt, statt den Geist einfach für dich zu setzen. So lernst du den Zug, statt nur darüber hinwegzukommen.
Das Spukhaus steht in der App neben klassischem Sudoku, Killer und Rettung. Wenn du auch die Sudoku-Seite ausprobieren willst: Sudoku lernen: von Leicht bis Experte geht jede Technik, die die App verlangt, der Reihe nach durch.